Sommerlager 2021– CaEx und RaRo in Zellhof

von Lea Dietrich, Victoria Frühwirth und Nelly Tandlinger, 25. August 2021

Am 9. August startete unser diesjähriges Sommerlager in Zellhof, Salzburg. Die CaEx und RaRo Weidling verbrachten eine Woche im sogenannten „Pfadfinderdorf“ – gemeinsam mit ca. 10 weiteren Gruppen aus unterschiedlichen Ländern.

Die ersten beiden Tage waren dem Aufbau gewidmet. Nach Aufstellen der Jurte folgte das Bauen der Kochstelle. Auf Knotenbinden und „Gatschen“ der Ziegelsteine folgte eine Abkühlung im Grabensee.

Den Mittwoch gingen die Ranger und Rover entspannt an. Mit Batikfarben wurden T-Shirts und Geschirrtücher neu verfärbt, ganz nach dem Motto: reduce, reuse, recycle.

Dieser Tag fiel für die CaEx jedoch nicht so entspannt aus. Eine Radtour rund um die drei Seen der Gegend inklusive schweißtreibenden Steigungen war angesagt. Die Belohnung im örtlichen Strandbad Seeham wurde ihnen aber nicht unterschlagen. Dort gab es genügend Kraftnahrung und eine Menge Spaß im Wasser.

Am fünften Tag stand für die Caravelles und Explorer eine Erkundung der Orte rund um Mattsee an. Dabei war jedoch auch Teamgeist gefragt, denn jede der zwei Gruppen bekam nur jeweils ein Rad und eine Kamera. An jedem der für sie zufällig zugeteilten Orte musste mindestens eine Person des Teams ein Selfie von sich schießen, zurück zum Startpunkt gelangen und dort das Foto herzeigen. Das Team, das am Ende die meisten Ortschaften angelaufen ist, hat gewonnen.

Die RaRo führten indes eine Tageswanderung durch. Von Gebertsham marschierte die Truppe über den Buchberg nach Obertrum am See. Eine Schwimmpause brachte die nötige Motivation, um den Obertrumer See zu umrunden und ausgepowert wieder am Lagerplatz anzukommen.

Nach den Anstrengungen der vergangenen Tage wurde am Freitag Kraft am See getankt. Die Ranger und Rover nähten außerdem ihren Wimpel fertig und fanden nach langen Besprechungen einen Patroullennamen: Patroulle BERQDOKTOR. Am gemeinsamen Abschlusslagerfeuer besprachen CaEx und RaRo die Erlebnisse der vergangenen Tage.

Der Abbau von Jurten und Kochstellen fand am Samstag statt. Alle halfen mit, den Lagerplatz genauso, wenn nicht schöner zu verlassen, als er vorgefunden wurde.

Gegen Abend mussten die CaEx nun auch den Buchberg besteigen, um ihr Versprechen erneuern zu können und schlussendlich auch ihre Totems zugeteilt zu bekommen. An diesen Totems, unter anderem eine Tradition der Belgier, bei denen jeder Pfadfinder ein zu seinen Charaktereigenschaften passendes Tier zugeteilt bekommt, wurde bei den Caravelles und Explorern das ganze Lager über intensiv gearbeitet. Teil davon waren Selbst- und Fremdanalyse, vor allem aber auch monatelange Recherche und Übersetzungsarbeit. Die Arbeit hat sich schlussendlich definitiv gelohnt, jeder war zufrieden mit seinem Totem und es ging im Dunkeln wieder zurück auf den Lagerplatz.

Am Sonntag hieß es Rucksäcke packen und dem Pfadfinderdorf Zellhof Gut Pfad sagen. Nach einem Abschiedslied ging es für CaEx per Zug, für RaRo per Auto in die Heimat.

Was uns allen in Erinnerung bleibt: Sonnenschein, See und ein supertolles SoLa Zellhof 2021!

Weitere Fotos:

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CaEx Wanderwochenende am Schneeberg

Nachdem letzten Sommer pandemiebedingt kein Lager stattfinden konnte, gab es für die CaEx dieses Jahr gleich zwei abenteuerreiche Sommeraktionen: zusätzlich zum Sommerlager im August ging es am 10. und 11. Juli zum Wandern auf den Schneeberg.

Zeitig um 7:00 geht‘s mit dem Zug von Wien Hauptbahnhof nach Puchberg am Schneeberg und von dort mit dem Bus nach Losenheim. Bevor wir loswandern können, müssen wir uns natürlich zuerst einmal orientieren:

Bei strahlendem Sonnenschein und voller Motivation machen wir uns auf den Weg.

Die erste Etappe geht durch lichte Wälder und über sonnige Almwiesen bis zur Edelweißhütte. Nach einer kurzen Trink- und Verschnaufpause, begeben wir uns auf den spannendsten, aber auch anstrengendsten Teil des Wochenendes: Wir wandern über den steilen und felsigen Fadentsteig bis auf den höchsten Gipfel des Schneebergs, das Klosterwappen.

Der Fadensteig hat es in sich: Der Weg ist steil, Trittsicherheit und gute Bergschuhe sind ein Muss. Wir müssen hoch steigen und manchmal die Hände zur Hilfe nehmen.

Endlich am Gipfelkreuz angekommen, haben wir den anstrengendsten Abschnitt hinter uns. Für den Schweiß und die große Anstrengung werden wir mit atemberaubenden Ausblicken bezahlt. Doch wagen wir es nicht, den Tag vor dem Abend zu loben: Gut die Hälfte des ersten Wandertages liegt noch vor uns. Wir widmen uns den letzten acht Kilometern, die größtenteils bergab bis zu unserem endgültigen Ziel führen, der Himbergerhütte im Rohrbachgraben.

Der Weg dauert länger als gedacht, die Füße schmerzen und der Rucksack sitzt schwer auf den Schultern. Trotzdem ist die Stimmung gut; die Anstrengung gehört dazu, und wir freuen uns alle umso mehr auf ein wohlverdientes Abendessen und eine erholsame Nacht. Nach insgesamt 16 Kilometern, 1350 Höhenmetern und inklusive Pausen fast 11 Stunden Gehzeit, kommen wir um 20:00 komplett ausgepowert, aber glücklich an.

Gemeinsam genießen wir einen entspannten Abend in der frischen Bergluft, die CaEx kochen leckere Käsespätzle und wir fallen alle hundemüde in die Heia.

Der nächste Tag wirkt im Vergleich zum Samstag wie ein gemütlicher Spaziergang. In unter drei Stunden wandern wir von der Himbergerhütte bis nach Puchberg. Hier genießen wir noch ein Getränk im Bahnhofskaffee und dann geht’s auch schon wieder mit dem Zug nachhause. Das Wochenende wird uns allen in Erinnerung bleiben, im Zug träumen wir schon vom nächsten Abenteuer.

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GUSP SoLa 2021

Der Sommer vergeht mal wieder wie im Flug. Vier Wochen ist unser Sommerlager in Wassergspreng schon her. Allerhöchste Zeit um sich mit ein paar Fotos noch einmal daran zu erinnern!

Starten wir von vorn: Ein zweites ziemlich spezielles Pfadfinderjahr mit viel zu wenig analoger Action liegt hinter uns. Umso abenteuerhungriger unsre 8 zeltunerfahrenen GuSp und freudig gespannt das Leitungsteam 😉

Für die Aufbautage hilft uns ein letztes Mal der Stefan, den wir ja leider mit Anfang des neuen Pfadfinderjahres bei den GuSp verabschieden. Eineinhalb Tage wurde „learnend by doing“ ordentlich viel Pfaditechnik aufgeholt und ganz schön viel geschwitzt. Sobald die Feuerstellen „fertig gegatscht“ genannt werden können hat sich der Lageralltag eingestellt. Es wird gehackt, Feuer gemacht, geschnipselt, gekocht. Bei nur acht GuSp hat immer jede*r was zu tun, wir werden immer dreckiger und immer eingespielter.

Ein paar Eindrücke aus dem Lageralltag: Aufbau, Gatschen, Rasten, Fleischlaberlorgien…

Nach dem Aufbau jagt ein Highlight das nächste. Ein ganzer Tag steht ganz unter dem Motto Abenteuer des Lebens. -einer der acht Schwerpunkte der GuSp. Mit Paul werden Seilbrücken gebaut und Techniken gelernt Distanzen abzuschätzen. Hannah hilft beim Geheimschriften formulieren und entziffern.

Am Abend erkunden wir bei einer Nachtwanderung unter Annas Anleitung die Umgebung unseres Lagerplatzes. Und zwar ganz ohne künstliches Licht. Wir lernen die Nacht in bürgerliche, nautische und astronomische Dämmerung zu unterscheiden und nützen die verschiedenen Lichtbedingungen um an unterschiedlichen Orten über nachtaktive Tiere und Pflanzen nachzudenken. Egal ob es um den Borkenkäfer, das Glühwürmchen, die Fledermaus oder den Nachthimmel ging- uns ist schnell aufgefallen, dass unsere kleine Gruppe zufällig aus lauter besonders neugierigen und belesenen Expert*innen besteht.

Ein anderer Höhepunkt war unser Ausflug zum Teamklettergarten neben dem Lagerplatz. An drei verschiedenen (uuur hohen!!!!) Kletterhindernissen haben wir uns als ein Team bewiesen, das buchstäblich niemanden hängen lässt und waren ziemlich beeindruckt von so mancher akrobatischen Meisterleistung.

Hike Vorbereitung mit Paul: Karten und Koordinaten lesen…

Am nächsten Tag gehts los: viel später als geplant, weil uns ein gewaltiges Gewitter in der Nacht einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, starten unsre Sieben motiviert und doch auch ziemlich aufgeregt los. Die Leiter*innen werden sie erst am Abend bei einer wohlverdienten Pizza wieder sehen. Plane aufgespannt, noch zwei Runden Werwolf und dann sind wir auch schon wieder weg. Übernachtet wird alleine- man sieht sich in der Früh mit den Koordinaten und Instruktionen für Tag zwei.

Ganz schön erledigt aber wieder gut am Lagerplatz angekommen, schlafen wir in der letzten Nacht unter einem Vordach. Die Zelte wurden während dem Hike ausnahmsweise schon vom Leitungsteam abgebaut. Ein letztes Lagerfeuer, einmal noch Werwolf, einmal noch Schokobananen und dann ist es auch schon wieder aus, das Gusp Lager 2021. Sehr sehr schön wars.

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